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Gebrauchte Häuser restaurieren

Gebrauchte Häuser restaurieren

Tipps für den Kauf und die Restaurierung von gebrauchten Häusern


 

1. Auswahl:

Wichtig ist zu prüfen ob das Haus für den Standort geeignet ist, insbesondere die Stellfläche ist wichtig, wenn man nicht so viel Platz hat.

Wenn sie nicht sicher sind ob das Haus passt, schreiben sie uns!

 

2. Zustand:

Gebrauchte Häuser haben oft Fehlteile oder sichtbare Klebespuren.

Dafür spart man viel Arbeit mit dem Zusammenbau und oft sind sie auch als Bausatz nicht mehr lieferbar.

 

3. Fehlteile

Fehlteile lassen sich oft ersetzten, entweder aus der Bastelkiste, oder man fertigt einen Ersatz an:

Eckige Schornsteine lassen sich leicht aus Vierkanthölzern schnitzen, Balsaholsprofile sind da besonders leicht zu bearbeiten, aber etwas teurer.

Glasscheiben sind leicht aus durchsichtigen Verpackungen ersetzbar, Fensterkreuze lassen sich da mit Lineal und Edding nachbilden.

Gardinen entsstehen aus Küchentüchern oder bemaltem Papier

 

4. Verschmutzungen

Verschmutzungen lassen sich leicht mit einem Haushaltsreiniger gegen Fettrückstände/Schmutz entfernen.

Reinen Staub einfach mit einem weichen Pinsel entfernen

 

5. Kleberückstände

Klebespuren lassen sich leicht kaschieren, wenn man teilweise oder komplett neu anmalt, empfehlenswert sind dafür Aqualacke aus dem Bastelfachhandel.

Für großflächigere Bereiche kann mann auch Probedöschen von Wandfarben aus dem Baumarkt verwenden, das sieht dann aus wie eine verputzte Fläche.

Wichtig: Immer einen kleinen Tropfen Spüli beigeben, wenn die Farbe, wie z.B. Wasserfarbe, Tropfen bildet.

Überschüssige Farbe kann man mit einem Küchentuch aufnehmen.

Schöne Effekte erreicht man auch mit modernen Pulverfarben.

 

6. Klebstoffe / Neu verkleben

Ältere Bausätze neigen dazu "auseinanderzufallen", weil es da noch keine guten Klebstoffe gab. Das ist heute anders, moderne Plastikkleber bekannter Marken kleben dauerhaft und bombenfest.

Klebekanten mit feinem Schmirgen (oder einer Schlüsselfeile) leicht anschleifen  um eine glatte Klebefläche zu erhalten, neu verkleben, fertig.

Für Bausätze aus Resin ist Sekundenkleber der richtige Werkstoff. Kanten vor dem Verkleben anschleifen und entfetten.

 

 


(C) M.Schäfer